Kompresse als Hausmittel gegen Schmerzen

Kompresse

Der Wickel bei Gelenkschmerzen oder anderen Beschwerden helfen können ist mittlerweile vielen Menschen bekannt. Schließlich handelt es sich dabei um eine sanfte Methode unterschiedliche Schmerzen zu lindern. Doch was sind Kompressen eigentlich genau und wie kannst du diese anwenden? Wir haben uns in diesem Artikel genau mit dieser Thematik befasst und möchten dir gerne aufzeigen, welche Arten von Wickeln es gibt und wogegen sie helfen können.

Was ist eine Kompresse?

Eine Kompresse ist eine Wundauflage, die du punktuell gegen Schmerzen verwenden kannst. Sie wird daher als Behandlungsmethode eingesetzt, mit der du gegen unterschiedliche Schmerzen an verschiedenen Körperpartien arbeiten kannst. Die Kompresse wird um die schmerzende Stelle gewickelt und kann ihre Wirkung entfalten. Bei folgenden Beschwerden kannst du einen Wickel anwenden:

  • Entzündungen
  • Insektenstichen
  • Schwellungen
  • Schmerzen
  • Verspannungen
  • Erkältungskrankheiten
  • Verdauungsbeschwerden
  • Gelenkschmerzen

Diese Wickel oder Kompressen kannst du einsetzen:

  • Schulterwickel
  • Halswickel
  • Wadenwickel
  • Brustwickel
  • Kniewickel
  • Fußwickel

An all diesen Körperpartien kannst du eine Kompresse anwenden. Diese wird an der gewünschten Stelle aufgelegt. Bei einem Wickel oder Umschlag hingegen ummantelst du deine gesamte Körperstelle. Eine Kompresse wendest du nur an einem bestimmten Punkt an. Brustkompressen gehören bis heute zu den beliebtesten Varianten, die besonders bei Prellungen und Insektenstichen helfen können. Doch auch warme Kompressen werden in der alternativen Behandlung heute gerne eingesetzt.

Wie macht man eine Kompresse und wogegen hilft sie?

Je nachdem ob du deine Kompresse warm oder kalt anwendest, kann diese unterschiedlich wirken. Es gibt schließlich verschiedene Arten, die du gegen Schmerzen einsetzen kannst. Wichtig dabei ist, dass immer bestimmte Heilstoffe mit dazugehören. Quark, Ingwer oder Thymian können die Wirkung einer Kompresse positiv beeinflussen. Schließlich gelangt die Wirkung schneller in die Haut als beispielsweise bei einer trockenen Kompressen-Anwendung.

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So wirken warme Kompressen

Warme Kompressen, egal ob trocken oder feucht, geben deinem Körper Wärme. Durch die punktuelle Wärme können sich die Gefäße erweitern. Das bedeutet, dass das Blut besser und leichter fließt und deine Durchblutung dadurch positiv beeinflusst wird. Selbst deine inneren Organe werden durch die Wärme deutlich besser durchblutet. Warme Wickel können daher deine Muskeln entspannen und lockern. Besonders bei Schmerzen, die durch Verspannungen ausgelöst wurden, kann dies hilfreich sein. Durch den entspannenden Effekt, den du durch die warme Kompresse erzielst, werden deine Schmerzen gelindert und die behandelte Körperpartie beruhigt.

So wirken kalte Kompressen

Wie schon erwähnt kannst du nicht nur mit warmen, sondern auch mit kalten Kompressen arbeiten. Kalte Kompressen werden ebenfalls als Schmerzhilfe eingesetzt. Sie lindern deine Schmerzen, können Fieber senken, entzündungshemmend und abschwellend wirken.

Diese Hilfsmittel kannst du bei deiner Kompresse einsetzen

Ihre volle Wirkung kann eine Kompresse erst zeigen, wenn du bestimmte Hilfsmittel benutzt. Pflanzliche Wirkstoffe spielen dabei eine relevante Rolle. Beispielsweise kannst du Ingwer, Salbei, Lavendel oder sogar Honig als Hilfsmittel verwenden. Bei Schmerzen kannst du folgende Wirkstoffe mit deiner Kompresse einsetzen:

  • Essig-Kompressen: Diese werden gerne bei Entzündungen und Krämpfe eingesetzt. Wadenwickel mit Essig können aber auch fiebersenkend wirken.
  • Zwiebel-Kompresse: Mit einer Zwiebel-Kompresse oder einem Zwiebelwickel kannst du ebenfalls Entzündungen hemmen, da die Zwiebel selbst antibakteriell wirkt. Doch auch bei Erkältungsbeschwerden kommen diese Kompressen zum Einsatz.
  • Schmalz-Kompressen: Solche Kompressen wirken krampflösend und entspannend auf deinen Körper. Du kannst sie als Halswickel, aber auch als Brustwickel einsetzen.
  • Senf-Kompresse: Senf ist ein gutes Hilfsmittel für deinen Wickel oder deine Kompresse. Zermahle dafür wenige Senfkörner, da Öl oder Senf selbst zu Hautreizungen führen kann. Der Senf wirkt ebenfalls entzündungshemmend auf deinen Körper.
  • Bienenwachs-Kompresse: Mit Hilfe von Bienenwachs kannst du die Wärme deiner Kompresse steigern.
  • Honig-Kompresse: Gerne wird Honig bei Brust- oder Halswickeln eingesetzt. Er wirkt nicht nur desinfizierend, sondern kann bei Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen helfen.
  • Ingwer-Kompresse: Schon seit Jahren ist Ingwer als Heilmittel für verschiedene Beschwerden. Ingwer steigert ebenfalls die Wärmezufuhr und wirkt bis tief in deinen Körper hinein.
  • Leinsamen-Kompresse: Bei starken Verspannungen und Schmerzen können Leinsamen-Kompressen deine Schmerzen lindern.

So kannst du deine Kompresse herstellen

Die Kompressen selbst kannst du bequem in der Apotheke oder online kaufen. Oftmals werden dort Bienenwachskompressen angeboten. Möchtest du deine Kompresse selbst herstellen? Dann kannst du folgendermaßen vorgehen:

Für eine Honig-Kompresse nimmst du vier Esslöffel dunklen Honig und löst ihn in einem heißen Wasserbad auf. Solange, bis er flüssig genug ist. Danach kannst du etwa acht bis neun Esslöffel heißes Wasser dazugeben. Rühre alles einmal gut durch. Tränke nun eine Kompresse in dem Gemisch und lege diese auf deinen Hals oder deine Brust.
Ein kleiner Tipp: Du kannst die Kompresse mit Hilfe einer Mullbinde fixieren und über Nacht wirken lassen.

Solltest du dich für ein anderes Hilfsmittel entscheiden kannst du genauso vorgehen. Wichtig bei warmen Kompressen ist, dass du diese in das gewünschte Heilkraut tränkst und anschließend anwendest.

Letzte Aktualisierung am 29.11.2021 um 12:57 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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