Was hilft wirklich gegen Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen zählen mit zu den häufigsten Schmerzerscheinungen, denen wir uns ausgesetzt sehen. Oft ist es ein simples Zeichen unseres Körpers, uns zu sagen, dass wir zu wenig Wasser getrunken haben. Aber es können auch andere Ursachen dahinterstecken.

Was kann man gegen Kopfschmerz unternehmen?

Es kommt immer ganz darauf an, was die Ursachen dafür sind und ob es sich dabei um ein eigenständiges Krankheitsbild oder nur ein Symptom handelt. So sind Schmerzen während einer Erkältung eine lästige, aber schwer zu vermeidende Begleiterscheinung, während sie in Form von Migräne das Hauptproblem darstellen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Hausmittel, die helfen können.

Hausmittel

Andere Hilfsmittel

  • Akupressur
  • Auszeit vom Bildschirm
  • Autogenes Training
  • Bewegung
  • CBD einsetzen
  • Entspannungsübungen
  • Faszientraining
  • Frische Luft
  • Hinlegen und Beine nach oben strecken
  • Kopfmassage
  • Körnerkissen auflegen
  • Massage
  • Meditation
  • Nacken kühlen
  • Nickerchen machen
  • Ruhepause
  • Schmerzmittel nehmen
  • Tai-Chi Übungen
  • Tief in den Bauch atmen
  • Warm duschen oder baden
  • Qigong
  • Yoga-Workout

Kopfschmerzen effektiv vorbeugen

Die beste Methode ist natürlich das Vorbeugen von vornherein. Am einfachsten funktioniert das, indem für drei Dinge gesorgt wird:

  1. ausreichend Bewegung (am besten an der frischen Luft)
  2. ein ergonomischer Arbeitsplatz = rückenfreundliches Arbeiten
  3. Entspannung

Alle drei sollten fest in deinen Alltag integriert werden, dann kommt es im besten Fall nicht zu Schmerzen, gegen die du dir dann mit Medikamenten aushelfen musst.

Die häufigsten Formen von Kopfschmerzen

  • Cluster Kopfschmerzen: Diese oft chronische Erkrankung kann durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Experten sprechen heute insbesondere von Nikotin- und Alkohonkonsum, aber auch histaminhaltiger Nahrung.
  • Einseitige Kopfschmerzen: Dies ist ein typisches Symptom für Migräne oder Cluster Kopfschmerzen.
  • Erkältungskopfschmerzen: Ist die Nase verstopft, entzünden sich oftmals auch die Nebenhöhlen. Das führt dann zu schmerzendem Pochen im Kopf.
  • Hinterkopf Kopfschmerzen: Meist ist eine Muskelverspannung im Nackenbereich schuld daran.
  • Kopfschmerzen beim Husten: Dies wird durch eine Erkältung ausgelöst und geht meist von einer Entzündung der Nasenschleimhäute oder der Nebenhöhlen aus.
  • Kopfschmerzen nach dem Sport: Sogenannter Anstrengungskopfschmerz ent steht nach starker körperlicher Betätigung. Dies kann bis zu 48 Stunden anhalten. Sobald sich der Organismus an die aktiven Phasen während dem Sport gewohnt hat, tritt dieses Problem auch nicht weiter auf.
  • Kopfschmerzen obere Schädeldecke: Auch hierbei handelt es sich um Spannungskopfschmerzen.
  • Migräne: Tritt meist in der Entspannungsphase nach großem Stress aus, da sich so äußert, dass der Körper stark unter dieser zu leiden hatte.
  • Schläfen Kopfschmerzen: So äußern sich meist Migräne oder Cluster Kopfschmerzen. Tritt oft bei großem Stress auf.
  • Spannungskopfschmerzen: Die häufigste Form an Kopfschmerzen wird durch eine Verspannung im Nackenbereich verursacht. Besonders, wer sich wenig bewegt, hat schnell darunter zu leiden, dass sich Nervenbahnen in der Gegend einklemmen – und das strahlt dann bis zum Kopf aus.
  • Stechende Kopfschmerzen: Weisen entweder auf Wetterfühligkeit oder eine eigene Krankheit hin, zum Beispiel die sogenannte Trigeminusneuralgie.

So unterscheidest du Kopfschmerzen gezielt

Spannungskopfschmerzen

Die Symptome des Spannungskopfschmerzes sind vielfältig. Sie sind leicht bis mittel stark ausgeprägt, fühlen sich drückend, dumpf oder sogar ziehend an und sind auf beiden Seiten des Kopfes bemerkbar. Der Schmerz ist nicht punktuell an einer Stelle spürbar sondern kann bei jedem Mal an einer anderen Stele spürbar sein. Allerdings pulsiert der Schmerz nicht und löst auch keine Übelkeit aus. Auch bei körperlicher Aktivität wird der Schmerz nicht stärker. Demnach ist der Spannungskopfschmerz im Vergleich zur Migräne oder zum Cluster-Kopfschmerz deutlich “angenehmer”, sofern man dies als “angenehm” bezeichnen kann. Allgemein lässt sich sagen, dass der Spannungskopfschmerz leider meist dazu führt, dass die betroffene Person die alltäglichen Aktivitäten nicht mehr, oder nur unter relativ starken Schmerzen ausführen kann.

Im Vergleich zu Cluster-Kopfschmerzen oder zur Migräne kann der Spannungskopfschmerz am gesamten Kopf spürbar sein, wohingegen die beiden anderen Arten eher spezielle Regionen betreffen.

Der Spannungskopfschmerz ist einer der Kopfschmerzen, die am häufigsten auftreten und auch jede Altersgruppe und jedes Geschlecht betreffen können.

Migräne

Diese Art der Kopfschmerzen tritt sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen auf. Bei Frauen häufig öfter als bei Männern, gerade vor der Regelblutung.

Migräne ist ein mittelstarker bis starker pulsierender Schmerz der meist eine Seite des Kopfes betrifft, aber auch die Seiten wechseln, oder beidseitig auftreten kann. Es fühlt sich wie ein starkes Stechen an der betroffenen stelle an. Wenn eine Person an Migräne leidet, treten neben den stechenden Schmerzen häufig Licht-, Geräusch- und/oder Geruchsempfindlichkeit auf. Oftmals kommt es sogar zur Übelkeit und Erbrechen.

Migräne dauert meist über vier Stunden bis zu drei tagen an, wobei zu beachten ist, dass Kinder mindestens zwei Stunden unter dem Schmerz leiden.

Wie stark die Migräne bei einer betroffenen Person ausgeprägt ist, ist absolut unterschiedlich. Dennoch gilt, dass der Schmerz durch körperliche Aktivität verstärkt wird.

Während Spannungskopfschmerzen nach einiger Zeit von alleine verschwinden, müssen Personen die an Migräne leiden meist in einem abgedunkelten und ruhigen Raum entspannen und möglichst viele Störquellen abstellen, damit der Schmerz nachlässt.

Cluster-Kopfschmerzen

Das Wort Cluster Kopfschmerz ist dadurch entstanden, dass es sich bei dieser Art von Kopfschmerz um Kopfschmerzattacken handelt, die meist über mehrere Wochen andauern und meistens bei jeder Attacke die gleich Seite des Kopfes betreffen.

Spürbar ist der stärkste Kopfschmerz im Bereich der Schläfe und um das Auge herum. Sie werden als brennend, stechend oder sogar bohrend empfunden und dauern pro Attacke zwischen 15 Minuten und drei Stunden an.

Da der Schmerz oft um das Auge herum zu spüren ist, liegt es nahe, dass oft auch eine verstopfte Nase, Augenrötungen oder tränende Augen als Symptome auftreten.

Die Episoden in denen die Attacken stattfinden können wenige tage dauern, aber auch mehrere Wochen. Hierbei tritt der Schmerz meistens morgens auf, kann aber auch bei betroffenen Personen mehrmals am Tag zu Problemen führen.

Im Vergleich zur Migräne verspürt die betroffene Person einen Drang nach Bewegung. Also genau das Gegenteil zur Migräne.

Sehr interessant ist auch, dass dies der einzige Kopfschmerz ist, bei dem Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Außerdem sind Cluster-Kopfschmerzen deutlich seltener als Spannungskopfschmerzen oder Migräne.

Scroll to top